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Herzlich
willkommen auf der genealogischen Webseite

Sie finden hier Informationen über die
Waldensernachkommen der Gemeinde Palmbach,
sowie die Gründernamen der Waldensergemeinden Palmbach, Untermutschelbach
und Walldorf.
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Allgemeine Informationen zur
Palmbacher Waldenser - Ahnenforschung
Die Waldenser waren in Frankreich Anhänger einer Glaubensgemeinschaft,
die sich später reformierte. Gegründet wurde sie im zwölften Jahrhundert
von Petrus Waldes, ein Kaufmann aus Lyon.
Waldes verteilte sein Reichtum an die Armen, und ließ die Worte Christi
zum Leitmotiv seines Lebens werden. Immer mehr Gläubiger sammelten sich in
seiner "Waldenser- Bewegung", um seine Predigten zu hören. Papst Alexander
III. duldete die Bewegung nicht. Verfolgungen, Folter und Verbrennungen
begannen.
Im Jahr 1589 erließ König Heinrich IV einen Duldungsdelikt (Edikt von
Nantes). Es sicherte den Waldensern Recht und Religionsfreiheit.
1685 untersagte König Ludwig XIV den Waldensern die Ausübung ihrer
Religion, und hob den "Edikt von Nantes" wieder auf, mit dem Ziel alle
Abweichungen von der Linie seiner Überzeugung auszumerzen. Viele kamen in
den Gefängnissen von Piemonte um.
Gegen
Ende des 17. Jahrhunderts wurden ca. 2.800 französischen Waldenser
aufgrund des Ausweisungsediktes vom 1. Juli 1698 durch Viktor Amadeus II.,
Herzog von Savoyen, aus ihrer Heimat vertrieben.
Unter der Führung von Pastor Henri Arnaud gelang es 1000 Waldensern im
Jahre 1689 die Täler zurück zu erobern. Sie blieben in ihren Dörfern,
obwohl sie nur geduldet waren. Das hatte zur Folge das sie sich
einer hasserfüllten Herrschaft unterwerfen mussten.
Im Jahre 1690 begann eine erneute Verfolgung und die Waldenser fanden
wieder Zuflucht in der Schweiz. Von hier aus zogen sie nach Deutschland.
Hauptsächlich nach Hessen und Württemberg. In Hessen bekamen sie von
Landgraf Ernst Ludwig (Landgrafschaft Hessen- Darmstadt) Hilfe
zugesichert. Die Waldenser aus dem Pragelatal kamen nach Südhessen.
Eine Gruppe von 450
Waldensern, kamen im Jahre
1698 nach Hessen - Darmstadt (heute Mörfelden – Walldorf). Die
Menschen, die aus den Dörfern La Balme, Roure und Méan stammten, sollten bei
Mörfelden angesiedelt werden.
Nach
ca. 3 Jahren zog der größte Teil der Gruppe weiter nach Württemberg und
Baden, hierunter waren auch die späteren Palmbacher Waldenser.
Nur wenige Familien (62 oder 65
Personen) blieben in Hessen. Aus dieser Kolonie, die damals
noch "Waldenserniederlassung bei Mörfelden" genannt wurde, entstand der
Waldenserort Walldorf (Mörfelden- Walldorf).
28
Waldenserfamilien mit 111 Personen erhielten am 4. Februar 1701 von der württembergischen
Regierung die Erlaubnis sich auf dem verwilderten Ackerland zwischen Grünwettersbach
und Stupferich, sowie Langensteinbach anzusiedeln. Sie gründeten den
Waldenserort La Balme, der nach ihrem früheren Heimatdorf benannt wurde.
Ein paar Jahre späte wurde hieraus Palmbach.
Außer
nach Palmbach kamen die Waldenser, die aus den Orten La Balme und Roure
stammten, auch nach Mutschelbach (Untermutschelbach). Dort wurden 59
Personen untergebracht. Diese zwei Orte gehörten damals zu Württemberg.
86
Personen aus Méan kam ins badische Kleinsteinbach (heute Pfinztal, Kreis
Karlsruhe), diese zogen am 14. Juli 1719 fast geschlossen wieder fort. Die
meisten hiervon kamen nach Todenhausen und Mariendorf. Einige kehrten um
1723 auch wieder ins Badische zurück. In späteren Jahren gab es oft Heiraten
zwischen den Waldensern der deutschen Waldenser-Ortschaften.
Eine Übersicht
über die Deutsche Waldenserorte finden Sie hier.
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Die
Kalenderreform
Die
gregorianische Kalenderreform begann 1582. Auf den 5. Oktober 1582
folgte der 14. Oktober 1582. Umgesetzt wurde die Reform bis 1585 von den
meisten katholischen Ländern.
Das
protestantische Deutschland, die protestantischen Teile der Niederlande
und der Schweiz sowie Dänemark machten den Sprung vom 18. Februar 1700
auf den 1. März 1700.
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Im Jubiläumsjahr 2001, wurde am 22. Juni das
neueste Werk von Dr. Kiefner wurde veröffentlicht.
Palmbacher Ortssippenbuch
Das neue Buch von Dr. Theo Kiefner
"Die Waldenser auf ihrem Weg aus
dem Val Cluson durch
die Schweiz nach Deutschland 1532 - 1820/30"
ist ein Ortssippenbuch mehrerer Waldenserorte.
Behandelt wird in
diesem Buch die Abstammung und Familienzusammengehörigkeit der alten Heimat bis
1808 und die Geschichte bis zur Ansiedlung (Wanderwege usw.)
In dem Buch sind auch alle Familienstammbäume der Palmbacher Waldenserfamilien
bis zum Jahre 1820 enthalten. Unter anderen sind auch die Orte
Untermutschelbach, Kleinsteinbach, Walldorf, und die Hugenottenkolonie
Neukelsterbach enthalten.
Das Buch wurde Zeitweise auch im Palmbacher Pfarrhaus verkauft, ist dort jedoch
ausverkauft.
Es kostet ca.23,- Euro. ISBN 3-923107-11-0
Erhältlich bei Amazon.de oder im
Waldensermuseum.
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Aufruf an alle
Palmbacher Mitbürger:
Wer hat noch einen alten Stammbaum von seinen Vorfahren?
Um die Palmbacher Ahnenforschung zu vervollständigen fehlen uns noch
zahlreiche Daten.
Natürlich ist mir auch eine Unterstützung von auswärts
willkommen. |
Bei der Ortsverwaltung
Wettersbach ist außerdem folgendes Buch erhältlich:
Palmbach
Streifzüge durch die Ortsgeschichte
Der vom
Stadtarchiv Karlsruhe in Verbindung mit der Ortsverwaltung Wettersbach
herausgegebene Bildband "Palmbach - Streifzüge durch die
Ortsgeschichte" verbindet aus Anlass des 300-Jährigen Ortsjubiläums
anschaulich Orts- und Vereinsgeschichte mit über 130 teilweise bisher nicht
veröffentlichten Bildern aus den Beständen des Ortsarchivs, aber auch aus
Privatbesitz, die für diesen Band zur Verfügung gestellt wurden.
INFO
VERLAG, ISBN
3-88190-227-5,
Preis 14,- Euro
Zu Bestellen bei der Ortsverwaltung Wettersbach, Am Wetterbach 40,
76228 Karlsruhe, Tel. 0721/94550-0, Fax 0721/94550-50, Email:
wettersb(at)karlsruhe.de
Hier
finden Sie weitere Bücher und Videos über Palmbach und die Waldenser
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Im
Internet sind von anderen Hobby - Ahnenforschern Daten von
Palmbacher Bürgern bis zum Jahre 1720 zurück veröffentlicht:
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Ahnen
1 = Namen Tron, Berger, Brun, Kling, Jourdan, Karner
-
Ahnen
2 = Namen Tron, Berger, Soulier, Guigas, Heretier,
Jourdan
-
Ahnen
3 = Namensverzeichnis
- Ahnen
4 = Ahnenforschung von Harald Reviol
-
Ahnen 5 = Hier
finden Sie alle Palmbacher Auswanderer in der Zeit von 1845 bis ca. 1880
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Ahnenforschung, Familienforschung, Stammbaum,
Genealogie, Jourdan, Piston, Berger, Vincon, Raviol, Baral, Faas, Brun, Bonin,
Tron, Kräutler, Ludwig, Löffler, Jordan, Kunzmann, Künzler, Hailer, Höger, Bonin,
Bounin, Balce, Armingeon, Lust, Guigas, Talmon, König, Kastner, Schweickert,
Pastre, Kirchenbauer, Jouvenal, Bertsch, Rädle, Konstandin, Gottmaier, Fröhlich,
Fauser, Deeg, Becker, Wenz, Vogt, Vincent, Vincon, Roll, Nouvel, Menzel, Juvenal,
Gutmann, Ezechiel, Bodemer, Berger, Bergier, Bärmann, Balce, Bals, Zibin, Vöster,
Vogel, Straussenbacher, Seiter, Schillinger, Saare, Roux, Ringwald, Riegsinger,
Raviol, Revior, Reviol, Preiss, Peyrot, Müller, Mouris, Mössinger, Konstantin,
Hèritier, Heritier, Guthmann, Granget, Graesle, Grässle, Grab, Gilloi, Gilli,
Gaide, Fuß, Furrer, Fass, Entzner, Bauer, Aillaud, Arheilgen, Aue, Auerbach,
Batzenhof, Busenbach, Dietenhausen, Durlach, Feldrennach, Gleisolle, Villaret,
Piemont, Grötzingen, Großvillars, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Karlsbad,
Karlsruhe, Keltern, Kleinsteinbach, Kleinvillars, Knittlingen, La Balme,
Langenalb, Langensteinbach, Mean, Mariendorf, Mörfelden, Walldorf, Muttenz,
Basel, Mutschelbach, Neuhengstett, Niefern, Oberderdingen, Palmbach, Pinache,
Perouse, Pfinztal, Pforzheim, Rastatt, Remchingen, Roure, Piemont - Frankreich,
Rüppurr, Rutesheim, Böblingen, Simmersheim, Simmozheim, Singen, Söllingen,
Spielberg, Straubenhardt, Stupferich, Untermutschelbach, Vignaux, Waldbronn,
Walldorf, Weiler, Wiernsheim, Enzkreis, Wolfartsweier.
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Über Palmbach Die Waldenser
Waldenserorte
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Grünwettersbach
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dieser Homepage:
Roland Jourdan
für die Gemeinschaft Palmbacher Vereine und Organisationen, 76228 Karlsruhe
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